Prominente Unterstützung

 

Noka Serdarusic

Noka_Serdarusic

Als erstes möchte ich sagen, dass ich es wunderbar und großartig finde, dass so eine Handballgröße
wie Erhard Wunderlich sich in der Jugendförderung für den Handballsport engagiert. Und nicht
nur engagiert, sondern das erst auf seine Initiative hin eine Jugendförderung überhaupt angeschoben
wird. Wie kommt so etwas? Sind das nicht die Fragen, die ich mir auch stelle: „Was hast du dem
Handballnachwuchs zurückgegeben? Wer soll das machen wenn nicht du?” Wie auch immer, es ist
nicht zu spät. Ich weiß, dass Jugendförderung schon beim DHB in vollem Lauf ist.

Ich weiß aber auch, dass je mehr Stützpunkte es für Jugendförderung im Handball gibt, desto mehr
Chancen haben die Junghandballer/innen, so gefördert zu werden, dass sie es auch nach ganz oben
schaffen können. Je mehr Menschen sich an diesem Projekt beteiligen, desto mehr Chancen haben wir,
bald wieder die neuen Wunderlichs, Brands, Ehrets und Co zu sehen. Ich selbst werde diesem Projekt
mit Rat und Tat zur Seite stehen, weil Handball doch mehr ist als „nur ein Spiel”.

 

Thorsten Storm

Thorsten-Storm

Gute Jugendarbeit beginnt für mich mit kompetenten Ausbildern. Ein Jugendtrainer mit fundiertem
Wissen um Trainingslehre, Spieltaktik und Psychologie wird effektiver und motivierter arbeiten als
jemand, der “zufällig” in die Nachwuchsarbeit gerät. Das erste Ziel eines neuen Konzeptes sollte
daher die Qualifizierung der Ausbilder an der Basis sein.

 

Petre Ivanescu

Petre_Ivanescu

Die kontinuierliche Entwicklung des modernen Handballs zu einer schnellen, komplexen, viel-
schichtigen und dadurch äußerst interessanten Sportart, beinhaltet einen großen Reizfaktor für
unsere Jugendlichen. Diese Vielschichtigkeit erleichtert eine frühzeitige, formalspezifische
Ausbildung dergestalt, dass die mannigfaltigsten Bewegungsformen des Werfens, des Laufens mit
und ohne Ball, der Auseinandersetzung mit einem Mitspieler um Raum oder Spielobjekt und dgl.
mehr, schon im Kindergarten erfolgreich praktiziert werden kann. Auf dieser Basis kann schon im
frühen Schulalter (7, 8 Jahre) mit handballspezifischen Trainingsformen begonnen werden.
In diesem Alter ist der Jugendliche besonders empfänglich für die mannigfaltigsten Bewegungsformen.
Genau jetzt müssen die Weichen für die späteren Erfolge gestellt werden. Neben der Fachkompetenz
der Übungsleiter spielt die Lehrmethode eine entscheidende Rolle. Richtiges Lehren führt weiter.
Unsachgerechtes Lehren, auch wenn es den Betroffenen Spaß bereitet, bedeutet Stillstand. Diesen
Aspekt habe ich als Pädagoge und als Profitrainer einbezogen, als ich mein Interaktives
Komplextraining gestaltete. Mit dieser Lehr- und Trainingsmethode war nicht nur ich mit meinen
Profimannschaften erfolgreich, sondern auch mit meinen Schülermannschaften.

Im Helmholzgymnasium zu Essen habe ich damit erfolgreich am Landessportfest der Schulen
teilgenommen. Den größeren Erfolg im Jugendhandball hat mit dieser Lehr- und Trainingsmethode
mein Kollege und Mitgestalter Hans Schneider mit seinem Grotenbach-Gymnasium aus Gummersbach
erreicht. Jahr um Jahr spielen seine Mannschaften (weibliche und männliche Jugendliche)
entscheidende Rollen im Landessportfest der Schulen.

Diese faszinierende Sportart ist aber nicht nur ein Betätigungsfeld von frühzeitig Ausgebildeten,
auch Quereinsteiger, die später dazu kommen, können große Erfolge feiern. Die Handballhistorie
kennt diese Fälle.

Die Handballverantwortlichen, die Verwalter des Geschickes dieser Sportart, können bei Kindern
und Jugendlichen ohne jeden Zweifel eingehend Werbung für diese Sportart machen, weil sie allen
Anforderungen einer gesunden Leibesertüchtigung gerecht wird.

 

Erich Kühnhackl 

kuehnhackl07

Das Streben nach Idealen und die Erziehung nach unseren gesellschaftlichen Richtlinien verlangt hohes
Verantwortungspotenzial. Erziehung durch Sport – sich unterordnen, einordnen, sich durchbeißen
– hilft jedem Heranwachsenden, sich später in der Gesellschaft sicher bewegen zu können. Genau das ist
der Grund, warum Nachwuchsförderung nicht nur jetzt, sondern auch in Zukunft eine ganz wichtige
Rolle in unserer Gesellschaft spielen muss. Dieser Verantwortung müssen wir uns alle bewusst sein. Eine
gezielte Förderung und Forderung der Nachwuchsspieler sollte für den Spitzenverband, die Landesverbände
und Vereine selbstverständlich werden und kein reines Lippenbekenntnis bleiben. Jeder muss sich in diesen
schweren Zeiten ganz klar zur Nachwuchsförderung bekennen und umsetzen.